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Autogenes Beschichten - Verschleißschutz und Sonderanwendungen

Manuelles autogenes Beschichten mittels Sauerstoff-Acetylen-Handbrenner und einem separat von Hand zugeführten Schweißzusatz in Draht- oder Stabform.

Mit der Flamme wird der Zusatz abgeschmolzen und auf die entsprechend erwärmte Beschichtungsoberfläche aufgetragen.

Die festen Wolframkarbidpartikel verteilen sich nun gleichmäßig in der flüssigen Nickel-Chrom/Nickel-Bronze Schmelze, die als Bindemittel zwischen Werkstück und Karbiden dient.

Anwendungsgebiete

  • Tiefbohrindustrie 
    • z.B. Stabilisatoren und Bohrköpfe
  • Stahlindustrie und Gießereien
    • z.B. Schaufeln, Schaber und Führungen
  • Straßenbau und Landwirtschaft
    • z.B. Baggerzähne und Fräsen
  • Zementfabriken u.v.m.

Beschichtung per Draht

Nickeldraht umhüllt von einem dicken Nickel-Chrom-Bor-Silizium-Mantel mit Wolframkarbiden in wählbarer Form und Größe

Vorteile

  • außergewöhnliche Abriebfestigkeit
  • einfache Handhabung bei Reparaturen
  • keine Risse und Poren
  • Schichtdicken von 2 bis 10 mm möglich
  • relativ große Wolframkarbide von 0,2mm bis 2,00mm wählbar
  • keine Aufmischung mit dem Grundwerkstoff

Werkstoffe

Ferritische Stähle | Austenitische Stähle | Nickel-Basis Legierungen

Autogene Beschichtung